Die Virtuelle Welt
Als virtuelle Welt bezeichnet man eine künstlich erschaffene Kopie einer Umgebung, mit all ihren physikalischen Eigenschaften die in Echtzeit von einem Computer erzeugt wird.
Anwendung:

Die virtuelle Welt bietet viele Möglichkeiten. Zum einen kann sie als Freizeitmedium genützt werden wie sie es zum Teil schon bei Computerspielen getan wird. Doch ist der Kostenfaktor für dergleichen noch sehr hoch und so bieten meistens nur Firmen oder Werbeträger solche Angebote an. Die dazu benötigte Ausrüstung ist einfach noch zu teuer.

So findet die virtuelle Welt hauptsächlich ihren Einsatz in der Wirtschaft und Wissenschaft. Dafür gewinnt sie hier immer mehr an Wichtigkeit. Sei es nun in der Medizin wo der Arzt durch einen „virtuellen Körper“ reisen kann, im Bauwesen oder als Ausbildungsmöglichkeit für diverse Gruppen. Großes Interesse besteht bei letzt genannten vor allem im Bereich des Militärs und der Pilotenausbildung.

Ausgabegeräte:
Ausgabegeräte:

Das wohl bekannteste ist das Head.Mounted Display (HMD). Dabei handelt es sich um ein Gestell an dessen Vorderseite zwei Monitore angebracht sind. An diesen Helm sind Sensoren befestigt die ermitteln wohin der Benützter sieht und übermittelt diese Informationen den Rechner der darauf die dazu passenden Bilder auf die Displays überträgt.

Quelle: http://www.faw.uni-linz.ac.at/save/hardware/explainhelmet.gif am 12.06.2006
Ein weiterer Schritt in dieser Technologie ist der Cave. Dabei handelt es sich meist um einen quadratischen Raum an dessen sechs Seiten Bilder projiziert werden können.

Neben diesen eher moderneren Ausgabegeräte kommt natürlich auch noch der gewöhnliche Bildschirm oder eine Leinwand zum Einsatz

http://www.evl.uic.edu/pape/CAVE/images/cave.jpg am 12.06.2006
Doch alles haben diese Technologien gemeinsam (abgesehen von dem HMD). Sie erzeugen nur zweidimensionale Bilder. Um den Gegenzuwirken verwendet man verschiedene Methoden, so wie sogenannte Shutterbrillen. Hierbei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der 3D-Brillen wie wir sie aus Kino und Fernsehen kennen. Nur befinden sich hier anstelle der beiden Farbblättchen zwei Flüssigkristallanzeigen
http://www.svk-design.de/3d%20visualisierung/bilder/visuali_3d_videos_1.jpg am 12.06.2006
Eingabegeräte:

Bei der 3D-Maus handelt es sich im Grunde um eine gewöhnliche Computermaus. Nur kann man sich mit ihr in einem dreidimensionalen Raum bewegen.Ein weit verbreitetes Eingabegerät ist der Datenhandschuh. Er wird vor allem in virtuellen Welten verwendet und ist oft mit einem Force Feedback System ausgerüstet.Jedoch werden auch noch Maus und Tastatur in diesem Bereich verwendet

Um sich in einer virtuellen Welt frei Bewegen zu können muss das Computersystem wissen wo sich der User gerade in dieser Welt befindet. Dazu werden sogenannte Tracking Systeme verwendet. Dabei handelt es sich um Sensoren die entweder im Raum oder an dem Menschen abgebracht sind und Bewegungen an das System weiterleiten.

http://netzspannung.org/cat/servlet/CatServlet/$files/ 228639/DataGlove1.gif am 12.06.2006
Software:

Für die Wiedergabe und Erzeugung einer virtuelle Welt braucht man spezielle Software. Diese muss in der Lage sein komplexe 3D Welten zu erschaffen. Deshalb sind gewisse Anforderungen an die Software gestellt. Es müssen mindestens 25 Bilder pro Sekunde berechnet werden, bei speziellen Anwendungen kann diese Anforderung sogar noch weit steigen und es müssen die Bilder getrennt für linkes und rechtes Auge berechnet werden.

Quellenangabe:

Arbeitsskriptum: Stengel, Damaris: Cybermania. Über virtuelle Welten (http://soziologie.soz.uni-linz.ac.at/sozthe/freitour/skriptum.htm am 12.06.2006)
http://www.evl.uic.edu/pape/CAVE/ (am 12.06.2006)
http://www.tm.tfh-wildau.de/~nvenske/Wikipedia/Datenhandschuh_Tastatur_ha2004.pdf (am 12.06.2006)
http://hmd.know-library.net/ (12.06.2006)

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